Anzeige
Freitag, 4 April 2025

Deutsche Möbelindustrie setzt im ersten Quartal rund 13 Prozent weniger um

Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie ist im ersten Quartal 2024 laut

den Erhebungen des Statistischen Bundesamts um rund 13 Prozent auf

4,1 Milliarden Euro zurückgegangen. Auf dem Heimatmarkt verbuchten die

416 Unternehmen (mit 50 und mehr Beschäftigten) ein Umsatzminus von

rund 12 Prozent. Im Ausland wurden rund 15 Prozent weniger umgesetzt.

Der Exportanteil betrug 32,4 (Vorjahr: 33,2) Prozent.

„Das zuletzt zwar leicht erholte, aber insgesamt immer noch niedrige

Konsumklima und das rückläufige Baugeschehen setzen unserer Branche

stark zu“, stellt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen

Möbelindustrie, fest. Die Kaufzurückhaltung zeige sich auch in der

verbandsinternen Auftragsstatistik. „Gemessen an den Stückzahlen lagen

die Auftragseingänge von Januar bis März 2024 durchschnittlich um rund

12 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum“, berichtet Kurth.

Am schwächsten entwickelte sich im ersten Quartal dieses Jahres das

Segment der „Sonstigen Möbel“, zu denen auch die Wohn-, Ess- und

Schlafzimmermöbel gehören. Die Sparte verbuchte einen Umsatzrückgang

von rund 18 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. In der Küchenmöbelindustrie

kam es zu einer Umsatzeinbuße von 16,5 Prozent auf rund 1,4 Milliarden

Euro. Die Polstermöbelhersteller setzten mit rund 260 Millionen Euro fast

15 Prozent weniger um als im Vorjahresquartal. Bei den Herstellern von

Laden- und sonstigen Objektmöbeln sank der Umsatz um rund 5 Prozent

auf 425 Millionen Euro. Auch die Sparte Matratzen entwickelte sich

rückläufig (minus 1 Prozent auf rund 150 Millionen Euro). Zulegen konnten

einzig die Büromöbelproduzenten (plus 2 Prozent auf rund 586 Millionen

Euro). „Vor unseren Unternehmen liegen weitere herausfordernde Monate, denen

die Unternehmen vielfach mit Kurzarbeit begegnen. Zumindest stellen wir

aber in den vergangenen Wochen eine Stabilisierung bei den

Auftragseingängen fest und hoffen auf eine Belebung des Wohnkonsums

nach den freizeitgeprägten Sommermonaten“, sagt Kurth.

Related Posts

Anzeige

Die neuesten Infos direkt in Ihr Postfach!

Melden Sie sich für unseren kostenlosen Newsletter an:

Anzeige

Kennen Sie schon unser anderes Format?

Anzeige
🇬🇧🇫🇷🇩🇪🇪🇸
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner Floating Action Buttons
✉️ 🔗 📢
Seite kopiert! Jetzt teilen.